In der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen ihre Taufe. Das Wort Konfirmation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Befestigung“ oder „Bekräftigung“. Denn die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden als Kleinkinder getauft. Die Entscheidung haben ihre Eltern für sie getroffen. In der Konfirmation sollen sie diesen Schritt bewusst nachvollziehen. Durch das Mitsprechen des Glaubensbekenntnisses sagen die Konfirmanden zu ihrer eigenen Taufe „Ja“ und werden zu mündigen Mitgliedern der Kirche.

Mit der Konfirmation ist die Zulassung zum Abendmahl verbunden. Außerdem kennzeichnet die Konfirmation den Übergang der Jugendlichen in die Welt der Erwachsenen. So fallen hier mehrere Aspekte zusammen: die Begleitung auf dem Weg ins Erwachsensein durch die Begegnung mit dem christlichen Glauben und der Segen Gottes für den weiteren Lebensweg.

Im Konfirmandenunterricht kann man andere Jugendliche kennenlernen, miteinander Spass haben, Fragen und Themen besprechen, die mit dem eigenen Leben und dem christlichen Glauben zu tun haben, und vieles andere.Auch nicht getaufte Jugendliche können sich zum Konfirmandenunterricht anmelden und sich dann noch während der Konfirmandenzeit taufen lassen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren oder Ihr Kind anmelden – dann wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro. Anmeldungen und Fragen: Bitte im Gemeindebüro bei Frau Mogler. ‚ 06142 63738.

Neuer Konfi-Jahrgang 2020 / 21 der Luther– und Martinsgemeinde       Auch zu Corona Zeiten wird es einen Konfirmanden-Unterricht geben, selbstverständlich unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, Dienstag nachmittags im Haus der Kirche, Marktstraße 7 in Rüsselsheim statt

Wie im vergangenen Jahr wird der Konfirmanden Unterricht wieder gemeinsam mit der Luthergemeinde unter der Leitung von Pfarrer Andreas Jung und Pfarrer Sebastian Gerisch stattfinden.

Aktuelles Projekt

Mit 120 Tannenbäumen sorgt die Stadt Rüsselsheim auch in diesem Jahr für weihnachtliche Stimmung. Waren es in den Vorjahren noch deutlich weniger Bäume, die in den Einkaufszentren für weihnachtliche Stimmung sorgten, wird dieses Jahr die Innenstadt miteinbezogen.

Beschafft und aufgestellt werden die Tennenbäume von der Stadt, anschließend werden sie von den Gewerbetreibenden geschmückt. Und hier kommen auch unsere KonfirmandInnen auch ins Spiel: Jeder der 120 Bäume soll später 30 Schleifen erhalten – also müssen 3.600 Stück gebunden werden. Die Konfis haben  einen ordentlichen Beitrag geleistet, so können wir mit Fug und Recht behaupten, sie haben dazu beigetragen, dass es hoffentlich schön wird in der Stadt und eine weihnachtliche Atmosphäre aufkommt.

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Konfi-Jahrgang 2019/2020 der Luther– und Martinsgemeinde

Impressionen:

Rückblick Konfiarbeit

In den letzten Monaten verlief die Arbeit mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden deutlich anders als geplant. Haben wir Anfang März noch gemeinsam kreativ zu Gottesbildern gearbeitet, fing schon bald die Corona-Zeit an.

Nach einer Phase der Ratlosigkeit haben wir angefangen zu improvisieren: Über  Handy, Internet und Videokonferenzen blieben wir  mit den Konfis in Kontakt. Schließlich gestalteten sie zu Hause Osterkarten, die dann im Martin-Niemöller-Haus und im Senterra-Altersheim verteilt wurden. Die Menschen dort haben sich unheimlich gefreut. Später haben die Konfis eine Konfi-App gestestet und sich mit dem Glaubensbekenntnis auseinandergesetzt. Derzeit überlegen wir mit ihnen, wer oder was Gott ist und wie wir Gott verstehen können.

An sich klingt das fast so, wie jedes Konfijahr im Frühling verlaufen könnte. Aber ohne persönliche Treffen, ohne Konfi-Fahrt, ohne selbst gestalteten Konfi-Gottesdienst ist dieses Jahr ganz anders.

Für die Konfis, ihre Eltern und natürlich auch für uns stellen sich die Fragen, wann und wie konfirmiert werden kann.

Derzeit ist vieles im Unklaren. Pfarrer Andreas Jung und ich sind mit den Eltern und den beiden Kirchenvorständen im Gespräch, wie es weitergehen kann. Denn eins steht fest: Der aktuelle Konfijahrgang wird weitergehen und eine schöne Konfirmation feiern. Wenn auch sicherlich anders als ursprünglich geplant. (Text Pfarrer Sebastian Gerisch, Ev. Luthergemeinde Rüsselsheim, April 2020).

Im Februar wurde zum Thema „Was wir zum Leben brauchen“ gemeinsam mit der Martinsgemeinde ein Brotgottesdienst gefeiert. Vorausgegangen war, dass die Konfis in der Bäckerei Hofferberth Brot gebacken hatten und dies dann mit zum Gottesdienst genommen wurde. Während des Gottesdienstes roch es so nach frischem Brot und während der Predigt wurde Brot zum Knabbern von den Konfis verteilt. Sie haben auch von ihren Erfahrungen in der Bäckerei berichtet und wie es Pfarrer Gerisch ausdrückte: „Die Massen waren begeistert“.

Auf die Frage, ob ich zu den Bildern die ich zur Veröffentlichung auf der Homepage bekommen habe auch Text bekomme oder mir selbst was einfallen lassen muss. Bekam ich drei Sätze und einen link zur Youtube-Plattform „zur Einstimmung“.

Nun, was soll ich sagen, die zitierte Hommage an das Brot hat mich tatsächlich inspiriert mich mit dem Thema mal näher zu befassen. Ich könnte jetzt hier Vieles aus dem Internet an Sie weitergeben, aber ich beschränke mich auf eins: Wussten Sie eigentlich, dass das Deutsche Brotregister derzeit über 3.000 unterschiedliche Brotspezialitäten, die täglich in Deutschland gebacken und verkauft werden, verzeichnet?

Ein paar hab ich mal rausgesucht:

Alter Fritz – Bäckerbursche – Clärchen – Deichgraf – Eiserner Heinrich – Feurige Ungarin – Gallische Walnußsichel – Hausfrauenkruste – Irländer – Jungmeisterbrot – Käp’n Heinz – Leo der Körnige – Maibocklaiberl – Neandertaler – Optimistenbrot – Pfalzriese – Quarkbrot – Robuste Auguste – Saftheini – Triathlet – Urkruste – Vollkornzwerg – Wurzelsepp – Zweifaches